Wieso Babys Touchscreens lieben

©iStock.com/deucee

Ob Tablet oder Smartphone – Touchscreens lassen sich kinderleicht bedienen: berühren, wischen, zoomen. Schon Kleinkinder beherrschen diese Gesten spielerisch. Der Kunstpädagoge Prof. Dr. Georg Peez von der Goethe-Universität Frankfurt/Main beobachtete Kleinkinder beim Brei essen und fand vier Bewegungen mit denen Touchscreens bedient werden.

Wenn Babys beginnen, mit ihrem Zeigefinger den Brei auf der Tischplatte zu verschmieren, machen sie ihren ersten Schritt in der digitalen Welt. Sie tauchen den Zeigefinger in den Brei, als wollten sie auf ein Icon oder einen Link tippen und verschmieren den Brei dann, als scrollten sie in einer Liste oder wischten seitlich über das Display, um ein Gerät zu entsperren. Auch der Pinzettengriff zum Zoomen scheint den Kleinen fast angeboren.

Schon Babys lieben das lustvolle Spielen mit dem Touchscreen, weil sie die dazu nötigen Gesten intuitiv beherrschen. Der leichte Zugang macht offenbar den grossen Erfolg des Touchscreens aus – bei Babys und Erwachsenen.

Mehr zum Thema finden Sie auf swissmom.ch.

Quelle: Prof. Dr. Georg Peez, Institut für Kunstpädagogik, Campus Bockenheim der Universität Frankfurt am Main

Ein Kommentar: “Wieso Babys Touchscreens lieben

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *