Studie zu Gesundheitsdaten: Jeden Tag fast 1 Million Blatt Papier

HLT_Blog_ZHAW_2

Wie viele Daten entstehen jedes Jahr im Schweizer Gesundheitswesen? Wie viele dieser Informationen liegen heute digital vor? Und wie werden sich diese Datenvolumina künftig entwickeln? Die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) hat Antworten auf diese und weitere Fragen rund um unsere Gesundheitsdaten gefunden. Hierzu wurden die relevanten Akteure befragt, statistische Daten einbezogen und die Erkenntnisse durch Experten validiert.

Eine der Erkenntnisse: In einem Jahr füllen die analogen Gesundheitsdaten über 500 000 Bundesordner,
die eine 40 km lange Reihe ergeben. Ein anderes Ergebnis: Im Vergleich zu anderen Datenverursachern fällt das Gesundheitswesen heute kaum ins Gewicht. Die jährlich entstehenden 1,5 Millionen GB digitalen Daten entsprechen lediglich 0,5 Prozent des Datenvolumens, das jedes Jahr von Smartphones im Netz von Swisscom übertragen wird. In den kommenden Jahren dürfte das Datenvolumen im Gesundheitswesen aber bedeutend schneller wachsen als in anderen Branchen. Studienleiter Florian Liberatore von der ZHAW: „Haupttreiber sind dabei neue Technologien im Bereich der Bildgebung und der Analyse sowie die zunehmende Erhebung von sensorischen und anderen exogenen Daten.“

Die Zusammenfassung und eine Infografik zur Studie gibt’s hier.

Bild: Nemuk

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *