Smarte Sensortechnologie für Diabetiker

Smarte Kontaktlinsen für Diabetiker

Digitale Technologien dringen immer weiter in den Gesundheitssektor vor und erleichtern sowohl Patientinnen und Patienten als auch Ärztinnen und Ärzten den medizinischen Alltag. Ein Beispiel dafür ist der stark wachsende Diabetes-Markt. Neue, innovative Sensoren sollen künftig ein konstantes Monitoring des Blutzuckerwertes ermöglichen und nebenbei auch gleich die «Nadel-Barriere» abbauen, die für die weltweit etwa 380 Millionen Diabetiker nach wie vor zum Alltag gehört.

Während Insulinpräparate mittelfristig weiterhin nur per Nadelstich verabreichbar sein dürften, könnte der lästige «Fingerpieks» zur Bestimmung des Blutzuckerwertes schon bald der Vergangenheit angehören. Bereits 2011 hat Microsoft in Zusammenarbeit mit der Universität Washington einen Anlauf genommen, eine smarte Kontaktlinse für Diabetiker herzustellen. Seither ist es um das Projekt aber ruhig geworden. Nun hat der Internetgigant Google einen neuen Versuch gestartet. Die digitalen Smart Contact Lenses sollen den Blutzuckerwert in der Tränenflüssigkeit messen. Dazu enthalten Sie einen winzigen Sensor sowie einen Funkchip, der die Messwerte auf eine Smartphone-App überträgt. Fällt der Blutzuckerspiegel unter einen bestimmten Wert, wird die Diabetikerin gewarnt.

Auch andere Hersteller setzen bei der Bestimmung des Blutzuckerwertes bei Diabetikern auf neuartige Sensoren. Die Firma PositiveID hat derzeit beispielsweise gleich zwei digitale Geräte in der Entwicklungspipeline. Ein Atemluft-Detektor misst den Blutzuckerwert in der Atemluft, ähnlich wie ein Alkoholtest. Mit dem GlucoChip ist zudem ein implantierbarer Mikrochip in der Entwicklungsphase, der den Glukosewert konstant überwacht. Gute Aussichten also für Diabetiker, zumindest bei der Blutzuckermessung.

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