Hohe Zustimmung zum elektronischen Patientendossier

©interpharma iph

Die Ergebnisse des diesjährigen Gesundheitsmonitors zum Schwerpunkt elektronisches Patientendossier überraschen und machen Mut, dieses Projekt weiter voranzutreiben. Trotz NSA-Affäre erachtet eine grosse Mehrheit der Befragten die Speicherung ihrer Gesundheitsdaten als unproblematisch. Bedenken bestehen zwar bezüglich des Datenschutzes, über 70 Prozent finden aber, das behandelnde Personal sollte die notwendigen Informationen zum Zwecke einer verbesserten Patientensicherheit austauschen. Die Antwortenden möchten jedoch selbst bestimmen, wer auf Ihre Daten zugreifen darf.

Diese grosse Zustimmung scheint mit einer grossen Hoffnung verbunden zu sein: stabile Krankenkassenprämien. Fast 80 Prozent der Stimmberechtigten meinen nämlich, dass mit dem elektronischen Patientendossier unnötige Untersuchungen verhindert werden können und der bürokratische Aufwand sinkt.

Damit das elektronische Patientendossier tatsächlich Kosten spart und nicht neue bürokratische Aufwände für die Datenfreigaben erzeugt, braucht es zuverlässige und sichere technische Lösungen. Die Grundlage eines funktionierenden und effizienten Systems sind verbindliche Regeln und zuverlässige Partner, die das Vertrauen der Bevölkerung verdienen.

Im Bericht zum Gesundheitsmonitor 2014 hat das Marktforschungsinstitut GfS alle Ergebnisse in Grafiken zusammengefasst. Der Gesundheitsmonitor wird jährlich im Auftrag von Interparma, dem Verband der forschenden pharmazeutischen Firmen der Schweiz, durchgeführt.

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