Elektronisches Patientendossier nimmt politische Hürde

Demnächst entscheidet der Ständerat über das elektronische Patientendossier.

Gute Nachrichten zum Jahresbeginn. Das elektronische Patientendossier hat eine weitere politische Hürde genommen. Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerats (SGK-S) ist auf das Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier (EPDG) eingetreten. Der Beschluss wurde nach längeren Diskussionen, die sich seit Oktober letzten Jahres hinzogen, schliesslich einstimmig gefasst. Damit ist der Weg frei für die Detailberatung über die künftige Ausgestaltung des EPDG, die in der Sitzung vom 10. Februar 2014 weitergeführt werden soll.

Der Gesetzesentwurf zum EPDG wurde vom Bundesrat letzten Sommer ans Parlament überwiesen. Das EPDG legt die rechtlichen Voraussetzungen fest, unter denen die im elektronischen Patientendossier enthaltenen medizinischen Daten bearbeitet werden können und ist damit eine zentrale Voraussetzung für die Einführung eines elektronischen Patientendossiers.

Das elektronische Patientendossier ermöglicht allen an einer Behandlung beteiligten Personen einen von Ort und Zeit unabhängigen Zugang zu medizinischen Informationen. Die Patientinnen und Patienten können aber entscheiden, welche Gesundheitsfachpersonen Einsicht in ihre Daten erhalten. Und im Gegensatz zur bestehenden Praxis, können die Patientinnen und Patienten jederzeit selber ihre Daten einsehen, die heute bei verschiedenen Ärzten verstreut liegen.

Das elektronische Patientendossier ist Teil der Strategie «Gesundheit2020» des Bundesrats und ein wesentliches Element der Strategie «eHealth Schweiz». In diesem Sinne hat eine rasche Umsetzung hohe Priorität.

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