Diabetes – neue Lösungen

Gmate Smart - Smartphone kompatibler Glukometer

Diabetes ist eine weitverbreitete Krankheit. Aus diesem Grund werden von vielen Firmen neue Lösungen gesucht, den Patienten trotz der Krankheit ein möglichst einfaches Leben zu gestalten.

Die Krankheit kann auch Spitzensportler treffen. Vor allem für Ausdauersportler stellt sie ein Hindernis dar. Gemäss dem Artikel von medicalsportsnetwork.de testeten die Firmen Roche Diagnostics, IBM und Accu-Check während eines ersten Pilotprojektes am Frankfurter Ironman 2007 eine Telediabetesanwendung. Die Triathleten konnten während der Radstrecke, mittels am Rennradlenker montiertem Blutzuckermessgerät, ihre Blutzuckerwerte übers Mobiltelefon an den Teamarzt senden. Dank dieser Anwendung kann der Teamarzt den Athleten medizinische Hinweise während des Wettkampfes mitteilen.

Eine New Yorker Firma Philosys Inc. bietet mit dem Gmate smart ein Blutzuckermessgerät an, welches Smartphone kompatibel ist. Dazu benötigt man die Applikation und das kleine Gerät, welches über den Kopfhöreranschluss mit dem Smartphone verbunden wird. Für die Messung muss also nur das Gerät in das Smartphone gesteckt, ein Teststreifen eingefügt und Blut auf den Teststreifen geben werden. Dann werden die Resultate an das Smartphone gesendet. Die medizinischen Daten werden gespeichert und ausgewertet. Die Auswertungen können per e-Mail an sich selbst oder zum Beispiel an seinen Arzt geschickt werden.

Die Entwicklung von Heather Clark und ihrem Team von der Boston University könnte dem Stechen, um dem Blutzuckerwert zu überprüfen, ein Ende setzen. Gemäss dem Artikel von theguardian.com haben sie eine Art Tinte für ein unsichtbares Tattoo entwickelt, welche Nanopartikel mit Sensoren enthält. Wenn man dieses Tattoo unter ultra violettes Licht hält, beginnen die Partikel zu leuchten. Je höher der Blutzuckerwert ist, desto heller leuchtet auch das Tattoo. Wie kann man nun diese Leuchtkraft des Tattoos in einen Wert umwandeln? Im Moment wird die Auswertung noch mit einem Computer gemacht. Das Team rund um Heather Clark ist jedoch in der Entwicklung einer Applikation, welche ermöglicht, diese Daten via Smartphone zu gewinnen.

Es wird sich zeigen, welche Lösungen sich in der Zukunft durchsetzen werden und das Leben von Diabetikern wirklich vereinfachen.

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