Elektronische Patientendossiers ermöglichen die optimale Behandlung in Notfällen

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Die kürzlich getroffene Entscheidung von Nationalrat und Ständerat zur Einführung von elektronischen Patientendossiers (EPDG) in Spitälern finde ich sehr gut. Die EPDG erhöht die Behandlungsqualität und sichert die optimale medizinische Versorgung in Notfällen. Vor allem dann, wenn chronisch Kranke nicht mehr ansprechbar sind, können die behandelnden Ärzte sofort Einblick in das vorhandene Patientendossier nehmen und ihre Behandlung optimal darauf anpassen.

Von der Entscheidung, elektronische Patientendossiers einzuführen, profitiert nicht nur der Patient, sondern auch das gesamte Gesundheitswesen und Teile der Wirtschaft. EPDGs helfen direkt, die Qualität der Behandlung zu erhöhen und zugleich die Kosten im Gesundheitswesen zu reduzieren. Zeitaufwendige und kostspielige Doppeluntersuchungen werden vermieden, da die bereits vorhandenen Untersuchungsergebnisse eines Patienten für jeden behandelnden Arzt verfügbar sind.

Auch die Wirtschaft freut sich über diese Entscheidung des Parlaments und Bundesrats, ermöglicht sie ganz neue Dienstleistungen im Health-Bereich der Unternehmen. Swisscom verfügt mit Evita bereits über ein stabiles und leistungsfähiges elektronisches Gesundheitsdossier, welches durch die Entscheidung der Politik nun neue Impulse erhält.

Swisscom Log-in zu Evita’s elektronischem Gesundheitsdossier
Bereits heute ist es möglich, sich mit dem vorhandenen Swisscom Log-in in das Evita-Portal einzuloggen. Dies vereinfacht den Zugriff auf das elektronische Gesundheitsdossier erheblich, da keine separaten Zugangsdaten verwaltet und jederzeit abrufbar sein müssen. Jedermann kann diese Zugangsdaten ausgedrückt in seinem Portemonnaie aufbewahren und somit Ärzten bei einer Notfallbehandlung sofortigen Zugriff auf das Gesundheitsdossier ermöglichen. Vor allem Risikopatienten und chronisch Kranke sollten unbedingt diese Option nutzen, damit ihnen im Notfall schnellst- und bestmöglich geholfen werden kann.

Nicht nur in Notfällen, sondern auch in der Gesundheitsvorsorge bietet das EPDG zahlreiche Funktionen. So lassen sich schon jetzt diverse elektronische Fitnesstracker wie Fitbit und iHealth mit dem Gesundheitsdossier verbinden. Die Zahl der unterstützten Sensoren und Applikationen nimmt ständig zu und erfährt durch die parlamentarische Entscheidung weitere Unterstützung.

2 Kommentare “Elektronische Patientendossiers ermöglichen die optimale Behandlung in Notfällen

  1. Tja das tönt ja wie im Märchen… Fact ist, dass das neue digitale Umfeld dazu führt, dass das medizinische Personal keine Zeit mehr für den Patienten hat. Fallstudien- Kontrollblätter, Krankengeschichten müssen nachgeführt und laufend aktualisieret werden. ( Können die alle 10 Finger..?) Die Schittstelle Mensch Maschine ist immer noch erbärmlich. Sehr Zeit- und Hardware-aufwendig. Der Patient wird digitalisiert. Wer kontrolliert? Wer hat Einsicht? Mir scheint das Ganze sehr blauäugig. Es wäre schön, wenn Digital nicht zum reinen Selbstzweck degeneriert. Da die grossen Fehler noch nicht passiert sind, dürfen wir davon ausgehen, dass sie passieren werden. Hoffentlich liegt man nach einem Hackerangriff nicht auf dem OP-Tisch!

    1. Grüezi!
      Besten Dank für Ihren Kommentar. Von einem Märchen ist man hier weit weg. Gerade Kontrollen unterliegen gesetzlichen Bestimmungen und sind auf höchstem Sicherheitsstandard. Zugriff auf die Daten über ein Patientendossier steuert immer der Patient. D.h. der Patient weiss und sieht jederzeit (inkl. Protokoll) wer auf seine Daten zugegriffen hat, zudem steuert der Patient ebenso auf WAS zugegriffen werden kann. Digitalisierung im Gesundheitswesen spart Kosten und zwar im Endeffekt auch für den Patienten. Die Sicherheit des Patienten muss und wird dabei immer an erster Stelle stehen. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. http://www.swisscom.com/health

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