Gesundheit ist nicht nur Privatsache: Warum die Stimmung am Arbeitsplatz so wichtig ist

Den Grossteil unseres Lebens verbringen wir am Arbeitsplatz. Es ist demnach nicht verwunderlich, dass uns ein schlechtes Arbeitsklima auch im Privaten weiterbeschäftigt. Eine schlechte Stimmung im Büro schlägt nicht nur auf unsere Laune, sondern erhöht auch den empfundenen Stress und erschwert uns das Abschalten nach Feierabend. Wie stark der Erfolg eines Unternehmens vom Faktor „Arbeitsklima“ beeinflusst wird, ist vielen Firmenchefs gar nicht bewusst. Eine Studie des wissenschaftlichen Instituts AOK lässt entsprechend aufhorchen.

Körperliche und psychische Beschwerden

„Miese Stimmung im Unternehmen gefährdet die Gesundheit“ – so titelte kürzlich FOCUS Online in einem Artikel über die Studie des Wissenschaftlichen Instituts AOK. Die Befragung erfolgte im deutschen Baden-Württemberg und ergab, dass Personen, die unter einem schlechten Arbeitsklima leiden, häufiger krank sind: Bei einer schlechten Stimmung im Büro litten gemäss eigener Aussage 67% respektive 65% der Arbeitnehmer an körperlichen oder psychischen Beschwerden; bei einer positiv erlebten Unternehmenskultur waren es dahingegen nur 32% (körperlich) beziehungsweise 36% (psychisch). Diesen Befund sollten Firmenchefs nicht auf die leichte Schulter nehmen: Die Gesundheit der Mitarbeitenden hat nämlich einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf den Unternehmenserfolg.

Folgen für Betrieb: Mehr Ausfälle und höhere Kosten

Eine Firma ist nur so gesund wie ihre Mitarbeitenden, denn Letztere sind das Humankapital der Ersteren. Gesunde und motivierte Kollegen fördern nicht nur ein positives Bild bei Kunden und Partnern, sondern arbeiten auch härter und zuverlässiger. Eine miese Stimmung im Büro wirkt sich nicht nur auf die physische und psychische Gesundheit der Mitarbeitenden aus, sondern auch auf die Anzahl Krankheitstage: In Unternehmen mit einer schlecht bewerteten Kultur fiel laut AOK fast jeder dritte Arbeitnehmer im vergangenen Jahr mehr als zwei Wochen aus, bei einer positiv bewerteten Kultur war es nur jeder Sechste.

Für Arbeitgeber ist es daher unabdingbar, eine gute Unternehmenskultur zu fördern und die Gesundheit ihrer Arbeitnehmer nicht als Privatsache abzutun. In vielen Firmen werden unlängst Massnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung getroffen. Die positiven Auswirkungen davon liegen nicht erst seit der AOK-Studie auf der Hand. Eine Firma tut gut daran, in ihre Mitarbeitenden ähnlich wie in ihre Kunden zu investieren.

Betriebliches Gesundheitsmanagement im digitalen Zeitalter

Es gibt verschiedene Wege für Arbeitgeber, um die betriebliche Gesundheit und damit ein gutes Arbeitsklima zu fördern. In jüngster Zeit setzen Unternehmen vermehrt auf interaktive Massnahmen, die neben der Förderung der Stimmung und des Teamgeists auch die persönliche Gesundheit ins Visier nehmen. Eine solche Massnahme ist zum Beispiel die Gesundheitsplattform Healthi von Swisscom Health. Healthi ist webbasiert, skalierbar und spricht die Mitarbeitenden direkt und persönlich an. Die Applikation fördert die sozialen Interaktionen innerhalb des Unternehmens, wird laufend mit Gesundheitsartikeln von Fachexperten aktualisiert, ermöglicht unternehmenseigene Wettbewerbe (z.B. basierend auf mit Healthi verbindbaren Schrittzählern) und erleichtert so die Aufgaben im betrieblichen Gesundheitsmanagement.

Wer erfolgreich sein will, sollte folglich nicht mit der Gesundheit seiner Mitarbeitenden spielen. Denn am Ende des Tages sind sie die wahre Visitenkarte einer Firma.

Quellen:

„Miese Stimmung im Unternehmen gefährdet die  Gesundheit“ (focus.de, 13.09.2016)
Healthi
Bild: Fotolia

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